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Weingarten im Winternebel bei Droß

Vier Böden.Zwei Täler.Eine Familie.

10 Hektar am Rand von Kremstal und Kamptal. Von Hand gelesen, seit Generationen.

Terroir

Der Boden entscheidet, was ins Glas kommt.

Vier Bodentypen prägen unsere zehn Hektar. Jeder gibt seinen Reben etwas anderes mit — und jeder hat auf dieser Seite seine eigene Farbe.

Urgestein

  • mineralisch
  • straff
  • salzig
  • langlebig

Verwitterter Schiefer und Gneis. Karg, wasserdurchlässig, kompromisslos — der Boden, der Wein zum Klingen bringt.

Urgestein ist der älteste Boden, den wir bewirtschaften: verwitterter Gneis und Glimmerschiefer, entstanden lange bevor hier irgendjemand an Wein dachte. Er speichert kaum Wasser und noch weniger Nährstoffe.

Genau das ist sein Wert. Die Rebe muss tief wurzeln, um zu finden, was sie braucht, und was oben ankommt, ist konzentriert. Weine von Urgestein haben eine salzige, fast steinige Spur und eine Klarheit, die keine Kellertechnik erzeugen kann.

3 Weine von diesem Boden

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Löss

  • cremig
  • fruchtig
  • rund
  • zugänglich

Feiner Flugstaub aus der Eiszeit. Tiefgründig und warm — er macht Weine breit, cremig und zugänglich.

Löss ist Staub, den der Wind über Jahrtausende hier abgelegt hat: kalkhaltig, feinkörnig, meterdick. Er hält Wärme und Wasser, und er gibt beides bereitwillig ab.

Weine vom Löss brauchen keine Zeit, um sich zu öffnen. Sie sind schon jung rund, fruchtig und cremig im Mund — der Boden für Weine, die man trinken und nicht studieren will.

8 Weine von diesem Boden

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Lehm

  • dunkel
  • kraftvoll
  • erdig
  • strukturiert

Schwer, kühl, speicherstark. Der Boden, auf dem unsere roten Sorten Substanz und Tiefe bekommen.

Lehm ist der schwerste unserer Böden. Er hält das Wasser fest, bleibt kühl und zwingt die Rebe zu einem langsameren, gleichmäßigeren Rhythmus.

Das kommt vor allem den roten Sorten zugute. Sie bekommen hier Gerbstoff, Farbe und einen dunklen, erdigen Kern — Substanz, die ein Wein braucht, wenn er ein Jahr im Holzfass überstehen soll.

6 Weine von diesem Boden

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Schotter

  • reif
  • druckvoll
  • saftig
  • balanciert

Runde Steine aus alten Flussläufen. Sie speichern Sonne und geben sie nachts zurück.

Wo heute Reben stehen, floss vor langer Zeit Wasser. Zurück blieb Schotter: runde, sonnenhungrige Steine, durchsetzt mit Sand.

Tagsüber laden sie sich mit Wärme auf, nachts geben sie diese an die Trauben zurück. Das Ergebnis sind reife, druckvolle Weine, die trotzdem Frische behalten — weil die kühlen Nächte des Waldviertels die Rechnung ausgleichen.

2 Weine von diesem Boden

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Zu Besuch

Am besten schmeckt Wein dort, wo er entsteht.

Eine Führung durch den Keller, danach eine Verkostung im Stüberl. Sie erfahren, warum ein Wein vom Urgestein anders schmeckt als einer vom Löss — und Sie schmecken es im selben Moment.

Rebfläche
10 ha
Keller seit
2006
Verkostungsstüberl mit Ziegelbögen und Gläserregal

Unterwegs

Wo Sie uns als Nächstes treffen

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