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Der Keller

Alte Handschrift, neue Technik.

2006 haben wir ein bestehendes Wirtschaftsgebäude in Droß zu unserem heutigen Keller umgebaut. Was sich seither nicht geändert hat: Jede Entscheidung trifft weiterhin ein Mensch.

  1. Presshaus

    Nach der Handlese kommen die Trauben direkt nach Droß. Gerebelt und gepresst wird schonend — je weniger Druck, desto sauberer der Most.

  2. Weißweinbereich

    Die Gärung läuft in Edelstahltanks mit eigener Temperatursteuerung. Kühl vergorene Weine behalten ihre Frucht; genau darauf kommt es beim Veltliner an.

  3. Rotweinbereich

    Unsere Rotweine reifen mindestens ein Jahr im Holzfass, bevor sie in die Flasche kommen. Das Barrique setzen wir sparsam ein — es soll den Wein stützen, nicht überdecken.

  4. Analysenraum

    Jeder Tank wird laufend kontrolliert. Die Technik nimmt uns keine Entscheidung ab, aber sie sagt uns verlässlich, wann eine fällig ist.

Im Fass

Zeit ist die Zutat, die man nicht kaufen kann.

Weißweine bauen wir vorwiegend in Stahltanks aus — sie sollen schmecken wie der Jahrgang, nicht wie das Fass.

Beim Rotwein ist es umgekehrt: Er bekommt mindestens ein Jahr Holz. Unsere Cuvée aus Zweigelt und St. Laurent lag 2017 fünf Monate im neuen Barrique und reift seither in Ruhe weiter. Diese Flaschen öffnet man nicht nebenbei.

Zum Barrique
Flaschen liegen in Ziegelnischen im Gewölbekeller

Der Wein ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien die Schmackhafteste, und unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste.

Plutarch von Chäronea